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Flightsticks

Saitek X52 Pro
8.8

Perfekt

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Thrustmaster T.Flight Hotas Stick X
8.1

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Speedlink Black Widow
8.3

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Über die Flightsticks im Test

Für das echte Spielerlebnis: Flightsticks

Sie sind wohl eine der bekanntesten Eingabegeräte im PC Gaming Bereich, die im Laufe der Jahre eine große Entwicklung genommen haben: die Rede ist von speziell auf Flugsimulatoren abgestimmten Flightsticks.

Aller Anfang ist klein

In den Anfangsjahren der PC Spiele waren Flightsticks gleichzusetzen mit klassischen Joysticks, welche das Fluggerät annähernd realistisch steuerbar machen sollten. Gemessen an den Spielen war dies auch zur damaligen Zeit möglich. Mit dem Aufschwung im Spielebereich, welches nicht zuletzt an der gesteigerten Leistung der heimischen PCs lag und der damit verbundenen Komplexität der Simulatoren, änderten sich auch die Anforderungen an die Eingabegeräte. Zwar ließen sich virtuelle Flugzeuge auch mit der Tastatur steuern, jedoch war das Look and Feel nicht so, wie sich Spieler dies wünschten. Optisch wandelten sich die arcadelastigen Joysticks bestehend aus einem Stick und zwei Feuerknöpfen immer mehr Richtung Steuerknüppeln aus Militärmaschinen, aber selbst diese Entwicklung ging größtenteils zu Lasten des Spielspaß, da weiterhin die relativ ungenaue Steuerung der digitalen Sticks ein feinfühliges Steuern, gerade bei Flugsimulationen, nicht zuließen.

Revolution und Aufstieg Anfang der 1990er Jahre

Der amerikanische Hersteller Thrustmaster brachte als einer der ersten Hersteller einen sogenannten Flightstick auf den Markt. Dieser digital angelegte Stick ermöglichte ein wesentlich genaueres Steuern der jeweiligen Maschine und dank dem Einsatz weiterer Zusatzfunktionen konnten einige Funktionen der Tastatur auf den Stick gelegt werden. Hierzu zählte etwa der sogenannte Cooliehat oder auch Rundblickschalter genannt. Dieser Knopf beziehungsweise dieses Hütchen auf dem Kopf des Sticks ermöglichten die Steuerung der Kamerad und ermöglichten in Zusammenarbeit mit der entsprechenden Software den Rundumblick im virtuellen Cockpit oder im digitalen Luftraum dank der integrierten 8-Wege Auslegung.

Eine weitere neue Funktion der immer beliebteren Fligtsticks war ebenso elementar wie sinnvoll: mittels Schieberegler oder Rollrad wurde die genaue Dosierung des Schub ermöglicht, sodass die Spieler nicht mehr auf die Pfeiltasten der Tastatur angewiesen waren. Somit wurde diese nur noch für Funktionen genutzt, die nicht im direkten Bezug zum reinen Fliegen standen, sodass sich die Steuerung der Flugzeuge nahezu komplett mit dem Stick bewerkstelligen ließ.

Mit der Zeit wurde die Technik immer ausgereifter und die Qualität und der Umfang der Flightsticks nahm stetig zu. Ein weiterer Quantensprung in diesem Bereich war die Umsetzung des sogenannten Force Feedback, welche Erschütterungen im Spiel, etwa beim Aufsetzen auf einer Landebahn oder bei gegnerischem Beschuss in Militärsimulationen, mittels Vibration des Sticks an den Spieler weitergaben.

Durch die steigende Komplexität der Simulatoren wurden weitere Funktionen von dem eigentlichen Stick und von der Tastatur auf gesonderte Geräte ausgelagert, sodass gerade Spieler, die regelmäßig Flugsimulatoren spielen mittlerweile neben dem Stick einen extra Schubregler sowie Fußpedale zum Betätigen der Höhenruder ihr Eigen nennen können. Auch wenn die Flightsticks rein optisch keine großen Sprunge mehr gemacht haben, so sind sie technisch mindestens genauso gewachsen wie die dazugehörigen PCs und Simulatoren.